♥ България

Deutsch? Weiter unten…

Plovdiv – European Capital of Culture in 2019

The second largest city in Bulgaria became my favorite place within a few hours. It offers all the things I love: the right size, a beautiful Old Town, a thriving alternative scene, a lot of art & history, a relaxed shopping street and a dreamlike location between six hills. If I’m ever going to open my own café, then it’ll be here in this town:

 

PLOVDIV – My travel tips:

  • Thanks to the fantastic Free Plovdiv Tour we got to experience the city like locals in a couple of hours. We saw the highlights, some special places, listened to interesting stories and explored alternate corners. A guided English tour starts twice daily. We opted for the 6 PM one and were able to  enjoy a beautiful sunset at Nebet hill.
    • In the archaeological park Nebet tepe remains of an ancient Thracian settlement can be found. They probably date from the 6th millennium BC. If history isn’t your thing, enjoy the magnificent 360-degree view over the whole city instead.
      • We slept very well at the Best Rest Guesthouse. Breakfast was excellent and worth every penny. Overall, it’s a highly recommended place to stay in a convenient location close to the city center.

       

      Sozopol – At the Black Sea

      One of the last destinations of our tour through Bulgaria took us to the Black Sea. We spent some very relaxing days there without any “amazing” activities. But with a lot of good sea food! We chose the small town of Sozopol, where things were much quieter than in the touristy locations around the Sun and Gold beaches. Our hotel was located in the Old Town of Sozopol and it took us a while until we got there. The local “roads” were all very narrow, winding and paved. Our navigation system was useless and every time the final destination came into sight, we got stuck at a dead end or a narrow path with access to the sea. I wanted to go swimming, but not necessarily with car and luggage… Some bumpy old town rides later, we finally arrived at our place for the night. It appeared not to have changed since the 60s. The sea view from our balcony however was amazing.

      During the next days we stayed close to the sea. The water was quite chilly in mid-June. “Good for the immune system!”, we comforted ourselves and plunged into the cold. Fortunately, the sun was very strong and a few minutes later, sweat dripped from our noses instead of sea water. Something a bit more exciting happened on the day of our return. We had almost reached the end of the bumpy old city streets, as a loud thud startled us. “Oh Crap,” complained Alexander, “something is wrong”. We had a flat tire! While being observed by a Bulgarian (he commented all of our moves), we changed the tire and started our trip to Stara Zagora – with a maximum speed of 80 km / h. Very cozy! Stara Zagora is a relatively large city in the Upper Thracian Plain, but has little to offer for travelers at first glance. It is an important road & railway junction and cultural center of the area with a university, opera house, art gallery and several research institutes. For us, the city was an opportunity for a stopover as it is halfway between Sozopol and Sofia. Fortunately! We continued our journey well-rested the next morning. In Sofia we returned the rental car (with the exchanged tire) and the guy working there said: “You could have used the original tire. It’s still good!” “Haha”, we thought, “a real joker!” We left quickly and took a taxi to the airport…

       

      ——————DEUTSCH——————

      Plovdiv – Europas zukünftige Kulturhauptstadt 2019

      Die zweitgrößte Stadt Bulgarien ist innerhalb weniger Stunden zu meiner Lieblingsstadt geworden. Sie hat einfach alles, was ich liebe: die richtige Größe, eine wunderschöne Altstadt, eine blühende Alternativszene, viel Kunst, viel Geschichte, eine entspannte Einkaufsstraße und eine traumhafte Lage zwischen sechs kleinen Hügelchen. Wenn ich irgendwann einmal tatsächlich mein eigenes Café eröffne, dann hier, in diesem Städtchen:

       

      PLOVDIV – Meine Reisetipps:

      • Dank der genialen Free Plovdiv Tour konnten wir die Stadt innerhalb kürzester Zeit wie „locals“ kennenlernen: die Highlights, besondere Plätze, interessante Geschichten und alternative Ecken. Zweimal täglich findet eine Stadtführung in Englisch statt. Wir entschieden uns für die Variante um 18.00 Uhr und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang am Nebet Hügel genießen.
        • Im archäologischen Park Nebet tepe lassen sich ausgegrabene thrakische Siedlungsreste bestaunen, die vermutlich aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. stammen.  Wer geschichtlich nicht besonders bewandert ist, genießt stattdessen den traumhaften 360-Grad-Ausblick über ganz Plovdiv.
          • Wir haben sehr gut im Best Rest Guesthouse übernachtet. Das Frühstück am nächsten Morgen war hervorragend und wirklichen jeden Cent wert. Insgesamt sehr empfehlenswert, auch dank der günstigen Lage nah am Stadtzentrum.

           

          Sozopol – Am Schwarzen Meer

          Eines der letzten Ziele unserer Bulgarientour führte uns ans Schwarze Meer, wo wir einige sehr entspannte Tage -ohne große Aktivitäten, aber mit viel gutem Essen- verbrachten. Wir entschieden uns für das kleine Städtchen Sozopol, in dem es deutlich ruhiger zuging als in den touristischer geprägten Orten rund um den Sonnen- und Goldstrand. Das im Voraus gebuchte Hotel befand sich in der Altstadt und es dauerte ein Weile, bis wir dort ankamen. Die dortigen Straßen waren allesamt sehr schmal, kurvig und gepflastert. Unser Navi war hoffnungslos überfordert und jedes Mal, wenn das Ziel in Reichweite kam, endete die Fahrt in einer Sackgasse oder einem schmalen Pfad mit Meereszugang. Ich wollte zwar unbedingt ins Wasser, aber vielleicht nicht unbedingt mit Auto und Gepäck. Einige holprige Altstadtumrundungen später – manchmal funktioniert das Navi im Kopf tatsächlich besser – erreichten wir schließlich doch noch unsere Unterkunft. Diese schien sich seit den 60er Jahren nicht mehr verändert zu haben, belohnte uns aber mit einem traumhaften Meerblick vom Balkon aus.

          In den nächsten Tagen ging es dann natürlich sofort ans und vor allem ins Meer, obwohl das Wasser Mitte Juni noch ziemlich frisch war. „Gut fürs Immunsystem!“, sprachen wir uns Mut zu und stürzten uns in das kalte Nass. Zum Glück strahlte die Sonne vom Himmel und bereits einige Minuten später tropften wieder Schweißperlen statt Meerwasser von der Nase. Etwas spannender wurde es wieder am Tag der Rückfahrt. Wir hatten gerade fast das Ende der holprigen Altstadtstraßen erreicht, als uns ein dumpfer Schlag aufschrecken ließ. Der Mietwagen ruckelte. „Mist“, schimpfte Alexander, „irgendetwas stimmt nicht!“. Wir hatten einen Platten! Unter Beobachtung eines Bulgaren (er kommentierte alles) wurde der Reifen gewechselt und wir legten die Fahrt nach Stara Zagora mit einem Maximaltempo von 80 km/h zurück. Sehr gemütlich! Stara Zagora ist eine relativ große Stadt in der Oberthrakischen Tiefebene, hat aber für Reisende auf den ersten Blick wenig zu bieten. Sie ist zum einen ein wichtiger Straßen- und Eisenbahnknotenpunkt sowie zum anderen kulturelles Zentrum des Gebietes mit Universität, Opernhaus, Gemäldegalerie und mehreren Forschungsinstituten. Ihr Beiname ist „Stadt der Poeten und der Linden”. Für uns bot die Stadt eine günstige Gelegenheit für einen Zwischenstopp, da sie auf halber Strecke zwischen Sozopol und Sofia liegt. Zum Glück! Rund 400 Kilometer am Stück mit 80 km/h, das wäre eine echte Tortur geworden! Nun konnten wir den Rest der Strecke am nächsten Morgen gut ausgeschlafen und mit vollem Magen angehen. Wir tuckerten weiterhin gemächlich auf der stets leeren Autobahn A1 bis Sofia und  gaben den Mietwagen samt Ersatzreifen zurück. „Der ist doch in Ordnung. Mit dem hätten Sie noch fahren können“, meinte der dortige ‘Fachmann‘, als wir ihm den total platten Hinterreifen zeigten. Haha, dachten wir uns, ein echter Scherzkeks, und nahmen schnell ein Taxi ins ibis Hotel am Flughafen, bevor er auf weitere merkwürdige Ideen kam.

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          One thought on “♥ България

          1. Lovely photos. We saw a t-shirt on the Black Sea this summer with Putin’s face and the words “KGB, still watching you.” Ironically, or possibly not, this was in a town whose main tourists were from Russia.

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